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Willkommen beim zdi-Zentrum I+I=Z.Gladbeck!
❭❭❭ Blaumachen im Schülerlabor der Ruhruniversität Bochum
Geschrieben von: G.Seippel am Dienstag, den 17. Januar 2023   

Schülerinnen und Schüler der Chemie Grundkurse Q1 und Q2 besuchten das Schülerlabor der RUB unter dem Motto „Blaumachen im Schülerlabor“.

Der tiefblaue Farbstoff Indigo wurde ursprünglich aus Indigofera tinctoria vorwiegend in Indien gewonnen. 1878 gelang es Adolf von Baeyer Indigo im Labor zu synthetisieren. Der Küpenfarbstoff wird heute nahezu ausschließlich synthetisch hergestellt und wird vor allem zum Färben von Jeans verwendet. In diesem Projekt lernen die Teilnehmer einen typischen Küpenfarbstoff und seine Eigenschaften kennen: Sie synthetisieren Indigo selbstständig nach Versuchsvorschrift und führen eine Küpenfärbung mit dem gewonnenen Farbstoff durch. Um den Farbstoff aus Jeans zu extrahieren, entwickeln sie eine eigene Versuchsvorschrift. Darüber hinaus untersuchen die Schüler weitere blaue Farbstoffe aus verschiedenen Lebensmitteln. Der Vergleich und die Identifizierung erfolgen über die chemischen Fachmethoden der Dünnschicht-chromatographie und UV/VIS-Spektroskopie, sowie über die Betrachtung des Säure-Base- und des Redoxcharakters. Ermöglicht wurde der Besuch durch das zdi Zentrum I+I=Z.Gladbeck.

Blaumachen im Schülerlabor (ruhr-uni-bochum.de)

 

 
❭❭❭ Erich-Fried-Schule Jahrgangsstufe 10 besucht das „Universum” in Bremen
Geschrieben von: M.Popp am Montag, den 05. Dezember 2022   

Am Montag, dem 05.12.2022, starteten die drei Klassen des 10.Jahrgangs der Erich-Fried-Schule in Gladbeck ihre Exkursion zum „Universum“ nach Bremen. Das „Universum“ ist ein Mit-mach-Museum für die naturwissenschaftlichen Fächer und in drei Etagen eingeteilt. In der obersten Etage befinden sich alle Exponate zum Thema „Natur“, in der mittleren Etage zum Thema „Mensch“ und in der untersten Etage zum Thema „Technik“. 

Im Museum bekamen Kleingruppen von ca. 3 bis 4 Schüler/innen sogenannte Log-Karten aus den Bereichen Natur, Mensch und Technik, mit denen sie die Exponate erkunden konnten und Aufgaben lösen mussten. Diese Log-Karten sind auf der Web-Seite des Universums einzusehen. Eines der beliebtesten Exponate im Bereich „Natur“ war bei allen Schülern/innen das „Erdbebensofa“, das die Bewegungen während des großen Erdbebens von 1906 in San Franzisko oder während des Erdbebens von 1976 in Albstadt in Deutschland simuliert. Das beantwortet die häufige Frage, ob es in Deutschland auch Erdbeben gaben kann. Die erlebten Erschütterungen beeindruckten die Schüler/innen nachhaltig.

Im Bereich „Mensch“ konnten die Schüler/innen farbige Schatten werfen und so erfahren, aus welchen Lichtfarben das Sonnenlicht besteht, was eine additive Farbmischung, ein schwarzer Kernschatten und die verschiedenfarbigen Halbschatten sind und wie sie entstehen. Eine außergewöhnliche Erfahrung war für viele Schüler/innen auch die Durchquerung des Tastlabyrinths bei völliger Dunkelheit. Der entscheidende Tipp „Bleib mit dem Rücken an der Wand und taste dich mit der rechten Hand an der Wand entlang!“ sprach sich zwar herum und führte am schnellsten wieder aus dem Labyrinth, aber trotzdem mussten einige wenige aus dem Labyrinth gerettet werden, bevor eine Panik entstand.

Man konnte Seifenblasen erzeugen und damit eine ganze Wand füllen. Dabei entstanden ganz unterschiedliche Formen wie Vierecke, Fünfecke, Sechsecke, sogenannte polygone Formen: Immer, wenn in der Natur Flächen wachsen oder schrumpfen, zeigen sich mosaikartige Muster aus diesen polygonen Formen.

Die „Plasmakugel“ ist ein Exponat, mit dem Schüler/innen und Lehrer/innen eigene Erfahrungen mit der Elektrizität machen konnten und mit Hlife der Wärme ihrer Hände die Blitze wandern lassen konnten. Mit einem Exponat (s. Bild) konnte man spezielle Sandkegel aufschütten. Sand wurde in einen Trichter gefüllt und rieselte an der Spitze des Trichters ständig auf einen Punkt. Dabei entstand ein Sandkegel, der aber nicht beliebig groß wurde.

Wer sein eigenes Herz laut und deutlich schlagen hören wollte, konnte man das tun. Die Schüler/innen hatten auf jeden Fall viel Spaß, den eigenen Körper zu erkunden, ob mithilfe einer Wärmebildkamera oder Kopfhörern. Ermöglicht wurde der Besuch durch die Volksbank Ruhr Mitte eG und das zdi Zentrum I+I=Z.Gladbeck.

 
❭❭❭ Ökosystem Fließgewässer
Geschrieben von: G.Seippel am Mittwoch, den 26. Oktober 2022   

Im Rahmen der Kampagne „Schule der Zukunft – Bildung für nachhaltige Entwicklung“ besuchten Schüler*innen der Ingeborg-Drewitz-Gesamtschule eine Akademie zum Thema „Ökosystem Fließgewässer“ an der Gymnicher Mühle in Erftstadt. In diesem vom Hochwasser 2021 geplagten Gebiet erforschten die Schüler*innen Zusammenhänge zwischen lokalen und globalen Wasserkreisläufen: Wie und wo leben Tiere in einem Bach? Woran erkenne ich, dass es dem Gewässer vor meiner Haustüre gut oder schlecht geht? Was hat mein Konsumverhalten mit dem zunehmendem Plastikmüll im Meer zu tun? In dieser Akademie wurden verschiedene Perspektiven und Methoden für das komplexe Thema Wasser und Fließgewässerökologie vorgestellt, in den Workshops ausprobiert und in Hinblick auf eigene Projekte diskutiert. Ermöglicht wurde der Besuch durch das das zdi-Zentrum I+I=Z.Gladbeck.

https://www.naturparkzentrum-gymnichermuehle.de/events-termine

 
❭❭❭ Klimaschutz schafft Zukunft-gestalte deine und unsere Zukunft jetzt!
Geschrieben von: G.Seippel am Mittwoch, den 16. November 2022   

 
❭❭❭ 20 Meisenkästen für den Quälingspark am Elisabeth-Brune-Seniorenzentrum
Geschrieben von: G. Seippel am Samstag, den 02. April 2022   

„Wer kann sich nicht noch daran erinnern, welche Einschränkungen der Eichenprozessionsspinner immer wieder auch in Rentfort verursachte?“ fragte AWO-Stadtverbandsvorsitzender Norbert Dyhringer in der Ingeborg-Drewitz-Gesamtschule nach. „Was können aber wir dagegen aber machen, war die Frage der Schüler:innen. Schnell fand man eine passende Antwort: Wir bauen Nistkästen für Meisen und hängen sie im Stadtteil auf.“

Es ist bekannt, dass Kohlmeisen, Blaumeisen und andere Vögel die jungen Eichen-Prozessionsspinner-Raupen fressen. Diese weisen Haare auf, die noch nicht so giftig sind, wie die des späteren Stadiums. Es wurde zudem berichtet, dass Kohlmeisen Eichen-Prozessionsspinner-Raupen auch mit Brandhaaren fressen und nicht nur die jungen Raupen, die diese noch nicht aufweisen. Die Kohlmeisen haben also eine Art und Weise gefunden, wie sie die Brandhaare vor dem Fressen entfernen können. Ein guter Grund, um Kohlmeisen zu unterstützen und den Garten für Vögel wie die Kohlmeise zu optimieren! 

„Baupläne waren schnell gefunden und das benötigte Material wie Holz, Dachpappe und Draht wurde von der AWO gekauft“, berichtet Guntram Seippel, Fachlehrer an der Gesamtschule. „Schülerinnen und Schüler waren hell auf begeistert und mit großem Ehrgeiz dabei, insgesamt weitere 20 perfekte Nistkästen für Meisen zu bauen, die nun fertiggestellt sind. Wir geben übrigens auch Garantie auf die Häuser. Wenn etwas kaputt geht, wird es auch wieder repariert“

„So funktioniert moderne Schule heute“, freut sich Norbert Dyhringer, „das Lernen schulischer Inhalte, Umweltschutz und eigenes Engagement im Quartier motivieren und ergänzen sich kreativ. Wie heißt es doch so schön: Wir lernen fürs Leben und nicht für die Schule! Der Stadtteil dankt den jungen Engagierten.“

Bildzeile: Aktion im Quälingspark mit Schülern:innen der IDG, Guntram Seippel (Fachlehrer) und Norbert Dyhringer (AWO-Vorsitzender)