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Erich-Fried-Schule Jahrgangsstufe 10 besucht das „Universum” in Bremen
Geschrieben von: M.Popp   
Montag, den 05. Dezember 2022

Am Montag, dem 05.12.2022, starteten die drei Klassen des 10.Jahrgangs der Erich-Fried-Schule in Gladbeck ihre Exkursion zum „Universum“ nach Bremen. Das „Universum“ ist ein Mit-mach-Museum für die naturwissenschaftlichen Fächer und in drei Etagen eingeteilt. In der obersten Etage befinden sich alle Exponate zum Thema „Natur“, in der mittleren Etage zum Thema „Mensch“ und in der untersten Etage zum Thema „Technik“. 

Im Museum bekamen Kleingruppen von ca. 3 bis 4 Schüler/innen sogenannte Log-Karten aus den Bereichen Natur, Mensch und Technik, mit denen sie die Exponate erkunden konnten und Aufgaben lösen mussten. Diese Log-Karten sind auf der Web-Seite des Universums einzusehen. Eines der beliebtesten Exponate im Bereich „Natur“ war bei allen Schülern/innen das „Erdbebensofa“, das die Bewegungen während des großen Erdbebens von 1906 in San Franzisko oder während des Erdbebens von 1976 in Albstadt in Deutschland simuliert. Das beantwortet die häufige Frage, ob es in Deutschland auch Erdbeben gaben kann. Die erlebten Erschütterungen beeindruckten die Schüler/innen nachhaltig.

Im Bereich „Mensch“ konnten die Schüler/innen farbige Schatten werfen und so erfahren, aus welchen Lichtfarben das Sonnenlicht besteht, was eine additive Farbmischung, ein schwarzer Kernschatten und die verschiedenfarbigen Halbschatten sind und wie sie entstehen. Eine außergewöhnliche Erfahrung war für viele Schüler/innen auch die Durchquerung des Tastlabyrinths bei völliger Dunkelheit. Der entscheidende Tipp „Bleib mit dem Rücken an der Wand und taste dich mit der rechten Hand an der Wand entlang!“ sprach sich zwar herum und führte am schnellsten wieder aus dem Labyrinth, aber trotzdem mussten einige wenige aus dem Labyrinth gerettet werden, bevor eine Panik entstand.

Man konnte Seifenblasen erzeugen und damit eine ganze Wand füllen. Dabei entstanden ganz unterschiedliche Formen wie Vierecke, Fünfecke, Sechsecke, sogenannte polygone Formen: Immer, wenn in der Natur Flächen wachsen oder schrumpfen, zeigen sich mosaikartige Muster aus diesen polygonen Formen.

Die „Plasmakugel“ ist ein Exponat, mit dem Schüler/innen und Lehrer/innen eigene Erfahrungen mit der Elektrizität machen konnten und mit Hlife der Wärme ihrer Hände die Blitze wandern lassen konnten. Mit einem Exponat (s. Bild) konnte man spezielle Sandkegel aufschütten. Sand wurde in einen Trichter gefüllt und rieselte an der Spitze des Trichters ständig auf einen Punkt. Dabei entstand ein Sandkegel, der aber nicht beliebig groß wurde.

Wer sein eigenes Herz laut und deutlich schlagen hören wollte, konnte man das tun. Die Schüler/innen hatten auf jeden Fall viel Spaß, den eigenen Körper zu erkunden, ob mithilfe einer Wärmebildkamera oder Kopfhörern. Ermöglicht wurde der Besuch durch die Volksbank Ruhr Mitte eG und das zdi Zentrum I+I=Z.Gladbeck.